Druckmaterialien bestehen nicht nur aus Papier – es gibt eine ganze Welt von Substraten, Veredelungen und Zusatzstoffen, die das Aussehen, die Haltbarkeit und die Akzeptanz des Endprodukts beeinflussen. Für Menschen, die nicht jeden Tag in der Branche sitzen, mögen Namen wie „PET“, „Kraftliner“ oder „Soft Touch“ geheimnisvoll klingen. In diesem Glossar erklären wir die wichtigsten Begriffe – kurz, konkret und mit Beispielen.
Bilderdruck (beschichtet)
Papier, das mit einer Bilderdruck überzogen ist, wodurch es eine glatte, leicht glänzende (glänzende Kreide) oder matte (matte Kreide) Oberfläche erhält. Es ermöglicht eine sehr gute Farbwiedergabe – deshalb eignet es sich perfekt für den Druck von Katalogen, Flyern, Postern oder Zeitschriften.
Stärken: von 90 g bis 350 g.
Häufigste Anwendungen: Flyer, Buchumschläge, Mappen, Verpackungen.
Offsetpapier (ungestrichen)
Dies ist ein Papier ohne zusätzliche Beschichtung – es ähnelt normalem Büropapier, hat aber auch eine höhere Qualität und ein höheres Gewicht. Es hat eine leicht raue Textur und einen geringeren Farbkontrast und wird daher gewählt, wenn Lesbarkeit und Umweltfreundlichkeit wichtig sind.
Dicken: 70-300 g
Verwendung: Bücher, Notizbücher, Briefköpfe, Anleitungen.
Kraftpapier (braun)
Kraftfaserpapier, sehr haltbar, wird oft in umweltfreundlichen Projekten verwendet. Sein natürlicher brauner Farbton ist ein Vorteil – es muss nicht gefärbt werden, was die Umweltbelastung verringert.
Anwendungen: Taschen, Umschläge, ökologische Verpackungen, Umschläge.
Recyclingpapier
Es wird aus Recyclingpapier hergestellt und hat oft einen leichten Grau- oder Cremeton. Es ist in einer Reihe von Qualitäten erhältlich – von Economy bis Premium (z. B. RecyStar Nature, CircleOffset White). Eine gute Wahl, wenn Ihnen die Umwelt am Herzen liegt.
Anwendungen: Bücher, Broschüren, CSR-Berichte, Öko-Werbematerialien.
Matte und glänzende Folie
Wird auf Abdeckungen und anderen Oberflächen zum Schutz und zur Verbesserung der Ästhetik angebracht. Matte Folie ist elegant, dezent, weniger reflektierend. Glanzfolie hebt Farben hervor und sorgt für einen „Wow“-Effekt. Beide erhöhen die Widerstandsfähigkeit gegen Abrieb und Schmutz.
Soft touch Folie
Außergewöhnlich weich im Griff – es entsteht der Eindruck einer samtigen Oberfläche. Der luxuriöse Effekt zieht die Aufmerksamkeit auf sich und erhöht das Prestige der Materialien. Wird häufig für Buchumschläge, Kataloge und hochwertige Verpackungen verwendet.
UV-Lackierung
Klarlack – punktuell oder vollflächig aufgetragen – verleiht Glanz und erhöht den Kontrast. Er kann dekorativ (z. B. Spotlack auf Logos) oder technisch (z. B. als Abriebschutz) eingesetzt werden.
Pappe GC1 / GC2
Zwei- oder dreitägige Kartons für die Verpackung. GC1 hat eine glatte weiße Außenseite und eine graue Innenseite, GC2 ist auf beiden Seiten weiß. Stabil, steif, bedruckbar – ideal für die Herstellung von Einzelkartons.
PET / PP – Kunststoffe
Wird für den Druck von Etiketten, Verpackungen oder POS-Materialien verwendet. PET ist steifer und witterungsbeständiger, PP flexibler. Beide können transparent, milchig oder weiß sein.
Druckmaterialien – das sollte man sich merken:
- Die Wahl des Materials wirkt sich nicht nur auf die Ästhetik, sondern auch auf die Haltbarkeit und die wahrgenommene Qualität aus.
- Umweltfreundliche Optionen (recycelte, kraftstoffhaltige, biologisch abbaubare Folien) werden immer beliebter.
- Es ist immer eine gute Idee, die Druckerei nach verfügbaren Mustern zu fragen – Papier lässt sich besser in der Hand als am Bildschirm beurteilen.






